Unsere Gemeinde stellt sich vor
Kindergottesdienst
Familiengottesdienst
Kindertagesstätte
Bibelstunde
Konfirmandenunterricht
Literaturkreis
Offener Abend
Jugendgruppe
Kinderband
Kirchenmusik
Singkreis
Die „Sonntagsfamilie“ in Melanchthon
Gitarrengruppe „Melanchthon“
Fußball in Melanchthon – AC MELAN
Gymnastik im Gemeindehaus - „Energy Dance“
Sommerfest, Adventsbasar usw.
Hannakreis
Offener Nachmittag
Besuchskreis
Gemeindezeitung und Website
Kindergottesdienst
Der Kindergottesdienst ist nach Anlaufschwierigkeiten ein fester
Bestandteil der Gemeinde geworden. Seit 1 ½ Jahren trifft man sich nach
dem Hauptgottesdienst um 11.15 Uhr in der Kirche. Während der
Ferienzeiten findet kein Kindergottesdienst statt. Es werden biblische
Geschichten vorgelesen, die Kinder spielen, singen und basteln. Unter
Leitung von Fr. Sturm und Fr. Döring finden sich auch die jungen
Menschen zusammen, die das Krippenspiel gestalten und darstellen.
Der Kindergottesdienst wird auch von Konfirmanden besucht, die sich dann
aktiv einbringen. Die Kirche bleibt nicht allein Ort des Geschehens.
Zwei bis drei Mal im Jahr werden Ausflüge unternommen.
Ljiljana Sturm
Familiengottesdienst
Der Familiengottesdienst ist innerhalb weniger Monate zur festen
Einrichtung geworden und hat sich somit etabliert. An jedem letzten
Sonntag im Monat feiern ganz kleine, jüngere und ältere Menschen
zusammen einen besonderen Gottesdienst. Die Sinne werden angesprochen.
Eine Gruppe bestehend aus KiGo – Team, Konfirmandinnen und Konfirmanden
sowie Jugendlichen bereitet das sonntägliche Geschehen zusammen mit dem
Pfarrer vor. Fast immer sorgt ein kleines Anspiel für Aufmerksamkeit.
Der Singkreis führt in das modernere Liedgut ein, ohne dass Traditionen
vergessen werden. Oft haben auch Taufen ihren Platz im
Familiengottesdienst.
Erko Sturm
Die Kindertagesstätte
Die Kita der Ev. Melanchthon -
Kirchengemeinde befindet sich im Baumertweg 5, umgeben von Kleingärten
mit direktem Zugang zum Südpark.
Wir verstehen uns als Teil der Melanchthon-Kirchengemeinde und sind
deshalb bemüht, Kinder und Erwachsene in das aktive Gemeindeleben
einzugliedern.
Wir fühlen uns christlichen Werten verbunden und versuchen, diese zu
vermitteln.
Die Melanchthon-Kirche und das Gemeindehaus sind jeweils ca. 15 Minuten
Fußweg von der Kita entfernt.
Die Kindertagesstätte ist von Montag - Donnerstag in der Zeit von 7 Uhr
bis 16.30 Uhr und am Freitag bis 16 Uhr geöffnet.
Während der Sommerferien ist die Kita jedes Jahr für 3 Wochen
geschlossen, ebenso an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr. Aus
unterschiedlichen Gründen können noch einzelne Schließzeiten dazukommen.
Das Kita - Team setzt sich aus vier Erzieherinnen und zwei
Wirtschaftskräften zusammen.
Wir betreuen insgesamt 45 Kinder von zwei bis 10 Jahren in drei
altersgemischten Gruppen. Die Hortbetreuung läuft bis 2007 aus.
Zu den Kriterien für die Aufnahme in unsere Kindertagesstätte gehören
• die Gemeindezugehörigkeit
• Geschwisterkinder in der Kita
• die Gruppenzusammensetzung (Alter, Ge-
schlecht)
• Bescheid über Betreuungsbedarf und Dring-
lichkeitsstufe
Unsere Kindertagesstätte ist offen für die Betreuung, Bildung und
Erziehung von Kindern mit Behinderungen.
Weitere Einzelheiten können in der Konzeption der Kita nachgelesen
werden.
Kristiane Wandrei, Kita-Leiterin
Die Bibelstunde
Ein wichtiger Bestandteil jeder Kirchengemeinde, hat auch bei uns seinen
festen Platz.
Jeden Donnerstag trifft sich eine Gruppe von Interessierten im
Gemeindehaus. Etwa 12 Teilnehmer bilden den „harten Kern“.
Unter der Gesprächsleitung von Pfarrer Dr. Detering werden die
unterschiedlichsten Themen anhand entsprechender Bibeltexte behandelt.
Wochenlied und Wochenspruch bilden Anfang und Ende jeder Bibelstunde.
Einen großen Teil der Gespräche nimmt das Neue Testament ein.
Je nach Kirchenjahreszeit werden die Themen ausgerichtet, so dass sich
im Laufe der Zeit die Bibelkenntnisse aller Teilnehmer vervollkommnen.
Auch das Alte Testament z.B. mit den Büchern über den Propheten Jona
oder über dem gläubigen Hiob in seinem unverschuldeten Leid, wurde in
mehreren Stunden erörtert.
In diesem Kreis treffen sich Menschen, die durch reges Fragen und
Antworten ihr Interesse an der Bibel bekunden, um dadurch ihren Glauben
zu festigen. Sehr oft ist die Stunde, d.h. 60 Minuten viel zu kurz, um
alle Gespräche zu Ende zu führen.
Aber nächste Woche gibt es ja wieder einen Donnerstag…
B.Bräutigam
Konfirmandenunterricht
Die durchschnittliche
Konfirmandenzahl liegt bei etwa fünfundzwanzig. Ein Höchststand ist mit
vierunddreißig erreicht worden.
Nun möchten sich wieder knapp dreißig junge Menschen zu Pfingsten 2006
konfirmieren lassen.
Über ein Jahr werden die jungen Leute mit den Inhalten des Glaubens und
dem Leben in der Gemeinde vertraut gemacht. Eine Freizeit und eine
schriftliche Abschlussprüfung gehören zum Programm.
Das verbindliche Gemeindepraktikum, über 4 – 6 Wochen gehend, hat sich
etabliert und sorgt dafür, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden
Kirche und Gemeinde nicht nur als anonyme Größe, sondern in aller
Vielfalt kennen lernen. In frei wählbaren Gruppen – Kinder- und
Jugendkreise, Seniorennachmittage etc. – sollen die jungen Leute den
Zugang finden und vielleicht auch nach der Konfirmation mitarbeiten.
Dieses Konzept hat sich bisher bewährt.
Die Konfirmandenfreizeit, bislang einen Monat vor der Feier
stattfindend, wird gern angenommen und die Begleiter sind bemüht, den
Ausgleich zwischen reiner Freizeit und Arbeit zu finden.
Pfarrer Sturm wird in seiner Arbeit von ehrenamtlichen Teamern
unterstützt.
Erko Sturm
Literaturkreis
Der Literaturkreis entstand
Mitte der 90iger Jahre und hat bereits eine recht wechselvolle
Geschichte hinter sich. Ursprünglich sollte es - der Name sagt es - um
Literatur gehen. Doch die damalige Zusammensetzung der Teilnehmer
brachte es mit sich, daß sich das Interesse immer stärker von der
Literatur auf die Politik verlagerte und auch tagespolitische Themen
erörtert wurden. Devise dieser „wilden Jahre“: Nur kein Blatt vor den
Mund nehmen; jeder sollte seine Ansicht ohne Rücksicht auf „politische
Korrektheit“ formulieren dürfen. Mit Vorliebe faßte man „heiße Eisen“ an
wie z.B. „Gefahren der multikulturellen Gesellschaft“ oder „drohender
Islamismus“. In den „Mitteilungen“ wurden Auszüge aus den von den
Teilnehmern gelesenen Texten abgedruckt - nicht immer zur Freude des
Kirchenkreises und der Kirchenleitung, wo man lieber moderatere Töne
gehört hätte. Einige Teilnehmer werden sich an den Besuch eines
Journalisten von der taz und einen entrüsteten Brief des
kirchenpolitischen Sprechers der Grünen erinnern. Man fühlte sich
geehrt. Die Gemeinde nahm`s gelassen und begrüßte die Beiträge als
„Denkanstöße“ - ohne ihnen immer zuzustimmen.
Anfang 2002 - die ältere „Literaturkreis-Generation“ war entweder
verzogen, zerstritten oder verstorben, - kam es zu einer neuen
Rückbesinnung auf den Ausgangspunkt: die Literatur. Im September 2002
fuhr der Literaturkreis erstmals nach Weimar, um dort das Goethehaus zu
besuchen. Zur Vorbereitung auf das Thema Goethe trafen wir uns im
Gemeindehaus, hörten Vorträge oder sahen Filme (u.a. „Lotte in Weimar“).
Das Konzept war auf Anhieb erfolgreich. Weitere Vortragsabende mit
anschließenden „Pilgerfahrten“ zur jeweiligen Wirkstätte des Dichters
oder Schriftstellers folgten: Fontane (Neuruppin/Stechlin), Luther
(Wittenberg) Erwin Strittmatter (Bohsdorf), Ernst Barlach (Güstrow) und
schließlich Jacob Böhme (Görlitz) - immer mit 35-45 Teilnehmern. Im
Oktober ging es nach Weimar, diesmal jedoch nicht zum Goethe-, sondern ,
wie könnte es im Schillerjahr 2005 anders sein? - zum Schillerhaus.
Weitere Themen incl. Fahrten sind geplant. Es gibt noch viel zu
entdecken. Und vor Überraschungen ist man im Literaturkreis nie sicher
Renate Keil - Hermann Detering
Offener Abend
Der monatlich stattfindende und
sich in der Ansprache als Generationen übergreifende Gesprächskreis
fühlt sich in erster Linie ökumenischen Themen verbunden.
Was stand bislang im Mittelpunkt? Referenten der Syrisch – Orthodoxen
Gemeinde hatten von den Problemen der Christen in der Türkei berichtet!
Der große Ökumeniker Nathan Söderblom wurde den interessierten
Gemeindegliedern vorgestellt. Damit nicht genug. Auch sich ändernde
Familiensituationen wurden bereits besprochen. So hatte Pfarrer Sturm
das Thema eines zurückliegenden Pfarrkonventes aufgegriffen: „Über den
Verlust des Esstisches in den Familien!“. Dieser Abend war erstaunlich
gut besucht, auch viele jüngere Menschen hatten sich eingefunden. Auch
das „Fasten“, ökumenisch aufbereitet, stand schon im Mittelpunkt! Ende
September beehrt die Gemeinde Martin Dubberke vom Sender „Radio Paradiso“!
Erko Sturm
Jugendgruppe
Nach der Konfirmation zu
Pfingsten dieses Jahres äußerten viele Jugendliche, dass sie sich gern
weiterhin und regelmäßig in der Gemeinde treffen möchten.
Gemeinsam wurde ein Wochentag gefunden. Man trifft sich nun zum Spielen
(Tischtennis etc.), Gestalten von Familiengottesdiensten, Musizieren
oder einfach nur zum Reden!
Auch eine weitere Fahrt ist unternommen worden. Immerhin die Hälfte
aller in diesem Jahr Konfirmierten brach noch einmal ins „Störitzland“
auf.
Etliche junge Leute haben auch den Wunsch geäußert, in absehbarer Zeit
der Jugendarbeit als Teamer zur Verfügung zu stehen.
Erko Sturm
Jugendband
Auch diese existiert seit gut 4
Jahren. Die Mitglieder sind durchweg älter, 14 – 17 Jahre alt, Pfarrer
Sturm wird in seiner anleitenden Arbeit von der Sängerin Arzu Uysal und
seinem Sohn Goran (Schlagzeug) unterstützt.
Man trifft sich wöchentlich, wirkt musikalisch in Familien- und
Konfirmationsgottesdiensten mit.
Ein zurückliegender Höhepunkt war sicherlich die Teilnahme am
Jugendwettbewerb der Berliner SPD – alex2000! Die Musikgruppe durfte ins
Tonstudio gehen und eine CD aufnehmen, zugleich ein kleines Video
erstellen.
Erko Sturm
Kinderband
Die bereits seit über 4 Jahren
existierende Musikgruppe, bestehend aus 12 bis 14jährigen Kindern,
angeleitet von Pfarrer Sturm, entstand in indirekter Zusammenarbeit mit
der Földerich – Grundschule. Die Kinder greifen zu Gitarren, Bass,
Schlagzeug und Keyboards.
Sommerfeste und Adventsfeiern werden regelmäßig bereichert. Einzelne
Musiker haben auch schon bei ganz besonderen Anlässen glänzen dürfen.
Pfarrer Sturm versteht seine Arbeit in diesem Bereich in erster Linie
als pädagogische. So muss hingenommen werden, dass die Kenntnisse und
Fähigkeiten an den Instrumenten ganz unterschiedliche sind.
Erko Sturm
Kirchenmusik
1. Die Kirchenmusik erfüllt im Gottesdienst eine liturgische Funktion.
2. An hohen Festtagen oder zu besonderen Anlässen wie Konfirmation usw.
wird der Gottesdienst entweder chorisch, gesangssolistisch oder
instrumental festlich mitgestaltet.
3. Auch der neu ins Leben gerufene Kindergottesdienst wird sonntäglich
musikalisch mitbetreut.
4. An den Gemeindefesten (Sommerfest oder Weihnachtsbasar) wirkt der
Organist regelmäßig mit und übt auch eine kammermusikalische Funktion
aus.
5. Einmal wöchentlich findet in unserer Kirche eine Chorprobe statt.
Mitgliederzahl 16 Sängerinnen und Sänger.
6. Musikalisch werden die Gottesdienste im Seniorerenwohnhaus Baumertweg
mitbetreut, sowie der regelmäßige Geburtstagsgaskaffe im Gemeindesaal.
7. Durchführung regelmäßiger Chor und Orgelkonzerte. Im
kirchenmusikalischen Flyer sind alle Termine für das zweite Halbjahr
enthalten.
10. Durch die besondere Stellung der Kirchenmusik, ist unsere Gemeinde
bis über die Grenzen hinaus bekannt geworden.
Rudolf Seidel
Singkreis
Aus dem Bedürfnis heraus, auch
neues Liedgut der Gemeinde bekannt zu machen, rief Pfarrer Sturm den
Singkreis ins Leben. Seit 3 Jahren werden Familiengottesdienste und die
regelmäßig stattfindenden Feste bereichert.
Gemeinsam übt ein Kreis von manchmal bis zu 8 Personen den einen oder
anderen Kanon ein und versucht sich an einfacheren mehrstimmigen
Gesängen.
Die Beteiligten sind mit Freude dabei. Die Gruppe ist um Zuwachs bemüht!
Erko Sturm
Die „Sonntagsfamilie“ in
Melanchthon
Jeden Sonntag ab 12 Uhr kommen
im großen Saal des Gemeindehauses so ca. 15-20 Personen zusammen.
Wir sind Singles, aus welchem Grund auch immer. Es gehören psychisch
Kranke, körperlich Behinderte, trockne und nasse Alkis dazu. Jeder ist
willkommen, aber wir stehen nicht im Gemeindeblatt, weil es vielleicht
sonst in eine Suppenküche ausarten würde.
Wir essen gemeinsam zu Mittag, unterhalten uns, nehmen Anteil an
einander. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt in unserem Programm, dieses
Wissen, wir gehören zusammen, ein gewisses Gefühl der Geborgenheit und
des Verständnisses untereinander, des Angenommenseins, des
Beachtetwerdens.
Wir haben auch immer eine kleine Andacht, entweder greifen wir den
Predigttext des betreffenden Sonntags auf und sprechen darüber, oder wir
haben ein anderes biblisches Thema. Wir sprechen über das Tagesgeschehen
oder über Fragen, die aus dem Kreis kommen. Dann trinken wir Kaffee und
steuern nun so langsam auf das Ende des Zusammenseins hin, dann ist es
inzwischen so 16 - 17 Uhr. Wir machen auch Wanderungen mit fröhlichem
Picknick und andere Fahrten. Zu allen Festen kommen wir am 2. Feiertag
zusammen und auch am Heiligen Abend.
Wer zu uns kommt, verändert sich nach und nach, seine Persönlichkeit
festigt sich und das ist genug.
Christa Meißner
Gitarrengruppe „Melanchthon“
Die Gitarrengruppe hat zur Zeit 10 Mitglieder.
Wir kommen an jedem Montag von 16 Uhr - 18 Uhr im großen Saal des
Gemeindehauses zum Üben zusammen.
Es ist eine therapeutische Gruppe. Wir versuchen, Menschen aus ihrer
jahrelangen inneren Isolierung und Einsamkeit zu lösen. Diese Menschen
sollen wissen, sie sind etwas wert und sie sind angenommen. Dies ist oft
ein langer Weg.
Wir singen in Abständen am Sonntag in unserer Melanchthonkirche im
Gottesdienst. Aber wir sind nicht nur zum Selbstzweck da. Wir gehen auch
in andere Gemeinden, wenn wir gerufen werden und sind dort erbetene und
gern gesehene Gäste. So haben wir zum Beispiel ungefähr zwei Jahre in
der großen Strafvollzugsanstalt Tegel gesungen im evang. und kath.
Gottesdienst. Die Insassen haben immer wieder um Zugabe gebeten.
Unsere nächsten auswärtigen Termine sind der 18. September und der 4.
Dezember 05.
Wenn wir einen Termin haben, treten nicht alle Gruppenmitglieder auf.
Manche kommen schon jahrelang und singen auch lautstark und freudig und
kräftig mit. Und sie dürfen es auch, sie wissen, sie gehören dazu, aber
zum Vortrag reicht es nicht.
Christa Meißner
Fußball in Melanchthon – AC
MELAN
Die Namensgebung für die in der Kirchenliga kickende (Jugend-)Mannschaft
entsprang einem Geistesblitz des Spielführers Goran Sturm. Das alles
geschah am Esstisch. Er vereinigte für die zukünftige „Club“ -
Bezeichnung den Namen des wohl berühmtesten italienischen Vereins „AC
Milan“ mit „Melanchthon“. Heraus kam eben „AC MELAN“!
Das Durchschnittsalter der 22 Jungs liegt bei ca. 20 Jahren, der Jüngste
ist sechzehn, der Älteste zweiundzwanzig.
Man bemüht sich, auch Jugendliche anderer Kulturen zu integrieren, wie
es eben das Anliegen der „Evangelischen Sportarbeit in Berlin
Brandenburg“ ist.
Die aktiven Fußballer bringen Erfahrungen aus populären Vereinen mit,
hatten zuvor u.a. bei Hertha BSC, Tennis Borussia, FC Blau Weiß
(Mariendorf), Hertha 03 (Zehlendorf), Spandauer Kickers und Schwarz Weiß
Spandau gespielt.
Vor einigen Jahren hat Pfarrer Sturm die B – Lizenz (Trainerschein) des
Deutschen Fußballverbandes erworben (DFB).
Man trainiert einmal in der Woche. Das erste Saisonspiel konnte mit 5 :
3 gewonnen werden!
Erko Sturm
Gymnastik im
Gemeindehaus - „Energy Dance“
Die Gymnastikgruppe trifft sich jeden Dienstagabend in der Zeit von
19.00 Uhr bis 20.30 Uhr unter der Leitung von Frau Birgit Schumacher im
Gemeindehaus.
Die junge Dame ist Sozialpädagogin und Heilpraktikerin und eine
erfahrene „Energy Dance“ – Trainerin. Diese besondere Form der Gymnastik
verbindet Bewegungs- und Tanzübungen. Die Musik spielt dabei eine große
Rolle.
Jüngere und ältere Frauen, auch einige wenige Männer finden sich
dienstags ein.
Die Gruppe besteht seit ca. 3 Jahren. Die Teilnehmerzahl liegt bei etwa
10.
Ljiljana Sturm
Sommerfest, Adventsbasar usw.
Traditionell finden an der Melanchthon-Gemeinde zwei große Feste im Jahr
statt: Das kurz vor den Ferien alljährlich gefeierte Sommerfest und der
am ersten Adventswochende stattfindende Adventsbasar (früher
„Kirchweihfest“). Der GKR vertrat und vertritt die Auffassung, daß die
Zusammenführung unterschiedlicher gemeindlicher Gruppen für ein
Gemeindefest von großer Bedeutung ist und daß sich jedes Fest daran
messen lassen muß, inwieweit es gelungen ist, Jung und Alt
zusammenzubringen. - Für die Feier des Sommerfestes bietet der große
Gemeindegarten bei gutem Wetter ideale Voraussetzungen. Unter dem
Schatten der großen alten Laubbäume treffen sich Jung und Alt auf der
großen Rasenfläche zu gemeinsamem Spiel, Gespräch, Gesang und Tanz. Die
musikalischen Rock ‘n‘ Roll Einlagen meines Kollegen Erko Sturm und
seiner Band fanden bei den Gemeindegliedern sofort Anklang und sind
inzwischen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Sommerfeste
geworden. - Abgesehen von den turnusmäßg stattfindenden beiden
Hauptfesten gab es in den vergangenen Jahren sozusagen „außerplanmäßig“
noch ein in Zusammenhang mit der IG-Wilhemstadt vorbereitetes und
gestaltetes „Preußenfest“ sowie ein „Kastanienblütenfest“. Beide Male
wurde der Festplatz auf den Melanchthonplatz neben der Kirche verlegt.
Dank der exponierten Lage fanden die Veranstaltungen auch bei vielen
kirchenfernen Anwohnern regen Zuspruch. - Neuerdings beteiligt sich die
Melanchthon-Gemeinde (wieder) an den Straßenfesten der IG-Wilhelmstadt.
Sie ist dort mit einem eigenen Stand vertreten. In den beiden
vergangenen Jahren war mein Kollege Erko Sturm auch an der musikalischen
Gestaltung des Straßenfestes beteiligt. Zum Auftakt des Festes fand in
diesem Jahr ein ökumenischer Gottesdienst mit dem Kollegen Pfr. Fenski
von der katholischen Nachbargemeinde statt.
- Im Jahre 2003 beteiligte sich die Melanchthon-Kirchengemeinde am 1.
Ökumenischen Kirchentag in Berlin. Verantwortlich für die Unterbringung
und Verpflegung von 223 Gästen, die aus ganz Deutschland und der Schweiz
kamen, war Herr Reinhardt - unser „Quartiermeester“, wie er seitdem
liebevoll bezeichnet wird. Ihm standen 14 ehrenamtliche Helfer und
Helferinnen aus der Melanchthon-Kirche zur Seite, die das Frühstück
vorbereiteten und dazu beitrugen, daß die Kirchentagsgäste sich in der
Wilhelmstadt wohlfühlten. Die ehrenamtlichen HelferInnen stellten die
Verbindung zur Gemeinde her. Viele der Gäste nahmen die Einladung zu
einer Feier im Gemeindehaus, einem Orgelkonzert und einem Ökumenischen
Gottesdienst in der Melanchthon-Gemeinde dankbar an.
Hermann Detering
Hannakreis
Der Altenkreis in unserer Gemeinde besteht seit 1945.
Seit September 1992 habe ich diesen übernommen und versuche nach bestem
Wissen und Gewissen den Kreis interessant und fröhlich zu gestalten.
Wir treffen uns alle 14 Tage um 14.00Uhr und verleben 2 Stunden
gemeinsam. Ein jeder nimmt regen Anteil an jedem der Freud oder Leid
erlebt hat.
Zweimal im Jahr unternehmen wir nur noch eine Halbtagesfahrt, da das
fortschreitende Alter uns dazu zwingt. Doch damit unsere grauen Zellen
munter bleiben, laden wir uns Gäste ein, die uns regen Anteil geben, an
dem, was Wissenswertes um uns geschieht (z.B. Verkehrspolizei – Wie
verhalte ich mich im Straßenverkehr?).
So manches Quiz, Bastelanregungen sowie kleine Sketche werden freudig
begrüsst. Alle Geburtstage werden bedacht, selbst angefertigte Gaben
werden überreicht. Jeder, der im Kreis noch dazu beitragen kann, hilft
gern mit.
Tritt bei uns in der Gemeinde die 6-wöchige Sommerpause ein, schliessen
wir erste Halbjahr mit einer Dampferfahrt.
Wir sind 35 Personen im Alter zwischen 60 und über 90 Jahren. Nicht
immer können alle erscheinen, da so mancher Schmerz sie dazu zwingt,
daheim zu bleiben.
Singend beginnen wir und lauschen der christlichen Darbietung. Einige
aus unserem Kreis geben danach mit Gitarre musikalisch den Abschluss.
Sind Geburtstagskinder vertreten, bekommen sie ein Licht, ein kleines
Geschenk, ein Wunschlied, und ein passendes Gedicht wird vorgetragen.
Dann beginnt die Kaffeepause ca ½ Stunde und das rege Plaudern beginnt.
Je nach Vorbereitung geht es munter weiter bis der Abschied winkt.
Wir sind ein Kreis der gerne singt : Christliche sowie Volkslieder auch
mancher Schlager aus der „guten alten Zeit“ stehen auf unserem Programm.
Edeltraut Lotz
Offener Nachmittag
Alle 14 Tage findet der Offene Nachmittag des Hannakreises statt. Es
sind etwa 18-20 Seniorinnen und 2 Senioren, die sich um 14.00 Uhr im
großen Gemeindesaal des neuen Gemeindehauses treffen.
Nach der Begrüßung wird über die abwesenden Senioren berichtet und der
Erkrankten gedacht. Weiter geht es mit einem Lied, passend zur folgenden
Andacht. Anschließend wird noch einmal gemeinsam gesungen. Eine kleine
Singegruppe erfreut uns dann durch ein Lied mit Gitarrenbegleitung.
Unsere Kaffeerunde beginnt mit einem Tischgebet. Es ist ein fröhliches
Schmausen und Erzählen.
Danach wird wieder gesungen, es werden Gedichte vorgelesen oder von
einigen Seniorinnen vorgetragen. Auch Geschichten werden erzählt,
aktuelle Ereignisse besprochen, Zitate und Satire erfreuen uns ebenso.
Wissenswertes über unseren Bezirk, unsere Stadt oder biblische Themen
werden durch Quizfragen erörtert. Auch wird über Reisen und Wanderungen
berichtet. Zwischendurch wird immer wieder gesungen.
Mit einem Lied, einem besinnlichen Vers, Vater unser und Segen
beschließen wir gegen 15.45 Uhr den Offenen Nachmittag.
Marianne Noack
Besuchskreis
Im Herbst 2003 wurde in unserer Kirchengemeinde ein Besuchskreis für die
älteren Geburtstagskinder gegründet. Wir treffen uns einmal im Monat.
Gemeinsam suchen wir die runden Geburtstage für die jeweiligen
Mitglieder heraus und mit einem Geburtstagsbrief, der eine Einladung zum
Geburtstagskaffee im großen Gemeindesaal enthält (2mal im Jahr) und
einem Büchlein, in dem Segenswünsche und nachdenkliche Geschichten
enthalten sind, gratulieren wir persönlich den 75 bis 100 jährigen.
Renate Keil
Gemeindezeitung und Website
Die Gemeindezeitung geht 2005 in das 40.
Jahr ihres Bestehens. Früher war die Redaktion der Gemeindezeitung Sache
des jeweiligen geschäftsführenden Pfarrers. Die Beiträge wurden ohne PC
und Textprogramm vom Pfarrer und der Gemeindesekretärin abgeschrieben
und zusammengestellt und dann dem Kirchwart zum Druck übergeben. Nachdem
für jede einzelne DIN-4 Seite nach z.T. recht mühevoller Arbeit eine
Druckplatte angefertigt worden war, konnte auf der gemeindeeigenen alten
Offsetmaschine gedruckt werden. Zumeist erschien die Zeitung in einer
Auflage von 300-600 Exemplaren. Eine höhere Auflage wäre zwar möglich
gewesen, hätte aber die problematische Frage des Vetriebs aufgeworfen,
an die sich (auch wegen des Fehlens ehrenamtlicher Kräfte) niemand
herantraute.
Seit ca. 10 Jahren wird die Gemeindezeitung am PC bzw. an den
verschiedenen PCs der Gemeinde erstellt. Durch die gegenseitige
Vernetzung der verschiedenen Arbeitsplätze, hat sie sich automatisch zu
einem Gemeinschaftsprojekt entwickelt. Die alte Offsetdruckmaschine ist
inzwischen technisch überholt und liefert nur noch schlechte Ergebnisse.
Andererseits gewährleistete der eigene Druck immer eine gewisse
Unabhängigkeit und Flexibilität bei der Herstellung der Zeitung, an die
Pfarrer und Mitarbeiter sich inzwischen so gewöhnt haben, daß sie sie
nicht missen möchten. - Damit die Gemeinde auch weiterhin beim Druck der
Zeitung unabhängig ist, beschloß der GKR Mitte des Jahres ein
RISO-Siebdruckgerät anzuschaffen, mit dem mühelos und in kürzester Zeit
über die Anbindung an den PC Tausende von Zeitungsexemplaren gedruckt
werden können. Die einzelnen Seiten werden im DIN-3 Format zweifarbig
gedruckt und anschließend gefaltet und (ohne Heftung) zusammengelegt.
Momentan wird überlegt, wie der Vertrieb der Zeitung so aufgebaut so
werden kann, daß jeder evangelische Haushalt in der Wilhelmstadt ein
Exemplar der Gemeindezeitung erhält. Die durch Drucker, Masterfolien,
Papier und anderes Material entstehenden Unkosten sollen durch
Anzeigengelder gedeckt werden. Auch auf diesem Gebiet betritt die
Gemeinde derzeit Neuland. - Bei der inhaltlichen Ausrichtung der
Mitteilungen, habe ich mich von Anfang an darum bemüht, eine Zeitung von
der Gemeinde für die Gemeinde zu machen. Eigene Beiträge von
Gemeindegliedern sollten den Vorrang vor „Konserven“ haben, d.h.
Artikeln, wie sie z.B. in den Arbeitshilfen für Gemeindezeitungen
angeboten werden. Dazu ist es allerdings erforderlich, schreibbegabte
Gemeindeglieder anzusprechen und sie immer wieder neu zu ermutigen.
Seit 2000 hat die Melanchthon-Gemeinde (als eine der ersten
Spandauer/Berliner Gemeinden) eine eigene Website. „Melanchthon-Online“
wurde ganz ohne teuren Webdesigner mit Hilfe von Front-Page selbst
gestaltet. Die Website kann und soll die Zeitung nicht ersetzen. Ihre
Chancen liegen m.E. darin, interessierten Gemeindegliedern die
Möglichkeit zu geben, ergänzend zur Zeitung, ausführliche Texte zu lesen
oder Photos (z.B. von Gemeindefahrten) anzuschauen, die in einer
Gemeindezeitung aus technischen Gründen oder Kostengründen nicht
untergebracht werden können.
Hermann Detering