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     Mai 2008
 

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Unser Konfirmandenjahrgang 2007/08

Von Katharina Döring

Wir haben es geschafft! Auch in diesem Jahr zum Pfingstwochenende, das mit einem wunderschönen Wetter gesegnet war, konnten wir junge Menschen konfirmieren, die in dem knappen Jahr zu tollen Gemeindegliedern geworden sind. Deshalb ist es mir ein Bedürfnis, diese Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen:
Es ist fast ein Jahr her, als sich die nun Konfirmierten das erste Mal in der Konfirmandengruppe gesehen haben. Am Anfang wurden neugierige und interessierte Blicke ausgetauscht,. Mit wem würde man es wohl ein Jahr lang zu tun haben? Doch schnell schlossen sich kleine Freundschaften, die oft auch zu großen wurden. Dass die Gruppe so homogen war, mag an der Übernachtung im Gemeindehaus zu Anfang der Konfer-Zeit gelegen haben. Vielleicht aber auch an der Kinderbibelwoche, in der sich etliche Konfirmanden freiwillig als Helfer meldeten. Dabei sahen wir sie von einer anderen Seite - ihrer kindlichen. Oft wusste man nicht, ob es sich beim Spielen nun um das betreute Kind oder einen betreuenden Jugendlichen handelte.
Auch andere Dinge haben wir gemeinsam erlebt. Zuletzt waren wir auf Konfirmandenfahrt im beschaulichen Störitzland. Dort lernten wir die Konfirmanden noch einmal von einer ganz anderen Seite kennen. Nicht, dass sie vorher nicht aufgeschlossen, symphatisch, ehrgeizig und freundlich waren, auf der Fahrt zeigten sich viele Facetten der einzelnen Jugendlichen: die vorher ruhig erscheinenden blühten bei den viele Aktivitäten (wie etwa beim Volleyball oder Fußball) regelrecht auf - und die sonst eher lebendigen zeigten ihre besinnliche Seite.
Die Fahrt hat uns - dem Team, bestehend aus Herrn Pfarrer Sturm, Frau Sturm, Alexander und mir - große Freude bereitet. Unsere Freude wurde umso größer, als sich fast die Hälfte interessiert zeigte, im Sommer für fünf Tage mit auf Jugendreise zu fahren.
Es gab noch andere Dinge, mit denen sich die Konfirmanden während des letzten halbes Jahres beschäftigen mussten, z.B. die Gemeindepraktika. Dort haben sie schon einen kleinen Einblick in die Gemeindegruppen bzw. in das Gemeindeleben bekommen. Es kann nicht schaden, sich aktiv in den jeweiligen Gruppen zu zeigen. Denn ob Groß oder Klein, die Gemeinde freut sich über jeden, der sich in der Kirche engagiert und/oder den Gottesdienst besucht. Deshalb hoffe ich, dass sich diese besonderen jungen Menschen nicht mit der Konfirmation aus der Gemeinde schleichen oder gewissermaßen verabschieden.
Es wäre schön, wenn sie sich weiterhin mit der Kirche verbunden fühlen würden und sich, ob im Gottesdienst, in einer Gemeindegruppe oder freitags zur Jugendgruppe zeigen könnten. Es wäre nämlich schade, solche Konfirmanden zu verlieren.
 


Pfingsten, das liebliche Fest

Kaum ein anderer christlicher Feiertag ist so naturverbunden wie Pfingsten. Darum freuen wir uns auf „das liebliche Fest“ (Goethe). Auf ein paar sonnige Feiertage in der schönsten Zeit des Jahres. Auf einen Pfingstausflug. Auf das frische Grün der Wiesen und den Frühlingsduft der Blumen und Bäume.
Die Bibeltexte und Lieder des Pfingstsonntags machen darauf aufmerksam, dass zum Pfingstfest noch etwas anderes hinzugehört: Das christliche Pfingstfest hat etwas mit dem „Heiligen Geist“ zu tun. Von allen Begriffen, die wir aus der christlichen Glaubenslehre kennen, erscheint uns dieser am blassesten. Wie können wir „Heiligen Geist“ wahrnehmen, wie seine Gegenwart erfahren? Was sind seine Kennzeichen, was die Merkmale, damit wir Gottes Geist von menschlichem Geist unterscheiden können?
„Der Geist weht wo er will“, sagt der Evangelist Johannes (3:8) und drückt damit aus, was ein entscheidendes Kennzeichen dieses Geistes ist: seine Unverfügbarkeit. Geist, Heiliger Geist ist kein fester Besitz, sondern Geschenk. Mit ihm kommt etwas in unser Leben und in unsere heutige Welt hinein, was sich unseren Ansprüchen und Begehrlichkeiten entzieht, was wir nicht besitzen oder kaufen, sondern nur erbitten können.
Ein zweites Merkmal dieses Geistes ist seine Eigenschaft, Gemeinschaft zu stiften. Das war von Anfang an so. Die Jünger in Jerusalem fanden durch die Ausgießung des Geistes zur Kirche zusammen. Dort wo Heiliger Geist ist, entsteht Gemeinschaft des Glaubens.
Drittes und wichtigstes Merkmal: Heiliger Geist ist ein „Geist der Liebe, ein Freund der Freundlichkeit“ (EG 133). Daran vor allem will er erkannt sein.
Bei der Ankunft des Geistes muß es übrigens nicht immer so spektakulär zugehen wie damals in Jerusalem. Oft vollzieht sie sich ganz unauffällig. Vielleicht nur, dass wir und andere spüren, wie unsere Herzen weiter und unser Gewissen empfindlicher geworden sind oder dass wir auch in schwierigen Situationen fröhlich und gelassen bleiben können. Das und vieles mehr sind Früchte jenes Geistes , von dem die Jünger Jesu am Pfingstfest erfüllt wurden und der bis heute jedem, der darum bittet, verheißen ist.
Ein gesegnetes Pfingstfest
wünscht Ihnen
Ihr Pfr. Dr. H. Detering


Liebe Leser

Die lang ersehnte Sanierung unseres erst in den sechziger Jahren errichteten Gemeindehauses ist nicht mehr aufzuhalten. Die maßgeblichen Entscheidungsträger im Kirchenkreis und Landeskirche haben nun endlich grünes Licht gegeben. Die Finanzierung ist gesichert. Wir stehen in den Startlöchern.
Sie wissen, dass ich mich in unserer Gemeinde der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen widme. Man meint, dass gerade jüngere Menschen ein erhöhtes Gewaltpotential besitzen. Erziehungsberechtigte, Lehrer verzweifeln, sind ihrer Autorität beraubt, Nachrichten erschrecken uns.
Kirche und Gemeinde können andere, gute Wege aufzeigen. Mit unseren Möglichkeiten sind wir in der Lage, jungen Menschen verbindliche Werte zu vermitteln.
Zu Pfingsten werden 14 bis 16 Jährige konfirmiert. Über ein Jahr lang haben wir uns mit den wesentlichen Inhalten des christlichen Glaubens beschäftigt, auch die konstruktive Auseinandersetzung mit anderen Konfessionen, fremden Religionen wurde gewagt. Das Team, bestehend aus Katharina Döring, Alexander Zenk und meiner Frau war stets hoch motiviert. Wir fragen uns Jahr für Jahr, wer denn der Gemeinde weiter erhalten bleiben wird. Manchmal erlebt man positive Überraschungen, ist hin und wieder auch enttäuscht.
Unser Freitagnachmittag erfreut sich einer gewissen Beliebtheit. Junge Leute kommen miteinander ins Gespräch, spielen Tischtennis und Billard, hin und wieder wird ein Essen organisiert.
Man täte den Heranwachsenden Unrecht, würde man sie nun pauschal verurteilen. Mit unseren 2 Jugendbands, die bereits Gemeindeveranstaltungen und Sommerfeste bereichert haben, war ich im Tonstudio. Konzentriert nahmen sie teils eigens komponierte, aber auch „Coverversionen“ populärer Lieder auf. Dies ist nur ein Beispiel von vielen. Junge Menschen engagieren sich und sind bereit, Arbeit und Zeit zu investieren. Seit Jahren sind Katharina Döring und Alexander Zenk, die auch einen Jugendleiterschein gemacht haben und in diesem Jahr die Hochschulreife erlangen werden, treue und zuverlässige Begleiter im Konfirmandenunterricht, Begleiter von Jugendfahrten und Austräger unserer Mitteilungen. Eine neue Generation ist herangewachsen, die sie ergänzen wird. Aber eine Gemeinde besteht eben aus den Älteren und den Jüngeren. Dies wird immer wieder in den regelmäßig stattfindenden Familiengottesdiensten deutlich. Singkreis, Kinder- und Jugendchor, Konfirmanden bereichern das gottesdienstliche Geschehen.
Ich bin Gott dankbar, in dieser Gemeinde Dienst tun zu dürfen.
Pfarrer Erko Sturm


Gotteswahn?

Wieder einmal feiern Millionen von Christen in aller Welt Weihnachten.
Doch wie, wenn sie sich irrten und der Gott, den sie in ihren Gottesdiensten verehren, gar nicht existierte?
Ist Gott vielleicht nur ein Phantom, ein Produkt menschlichen Wunschdenkens?
Von einem „Gotteswahn“ spricht der englische Biologe und Atheist Richard Dawkins, dessen millionenfach verkauftes Buch desselben Titels derzeit diskutiert wird. Die Gottesvorstellung, so Dawkins, habe sich wie eine Wahnidee, wie ein Virus in der Menschheitsgeschichte festgesetzt, eine Art metaphysischer Wintergrippe, gegen die kein Kraut gewachsen sei.
Sind Millionen von Menschen, denen der Glaube an Gott im Leben und Sterben Halt gab und gibt, dumm oder krank? - Die Gelassenheit, mit der die meisten Christen bisher auf die Thesen von Dawkins reagierten, spricht für ihr Selbstbewußtsein. Was würde geschehen, welcher Aufschrei der Empörung ginge wohl durch unsere Medien, wenn ein Bischof alle Atheisten als Dummköpfe oder Psychopathen bezeichnete?
Am befremdlichsten ist der große Erfolg des nachlässig geschriebenen und sehr oberflächlichen Buches. Dawkins spricht offenbar nicht nur einigen weltanschaulichen Skeptikern aus dem Herzen, sondern vor allem jenen Menschen, für die Gott deswegen nicht existiert, weil er nicht in ihre Lebenspläne paßt und also gar nicht existieren darf. Jenen Menschen, für die andere Maßstäbe zählen als die des Glaubens. Die Wirtschaft ist ja mittlerweile für viele Menschen Selbstweck geworden. Die Sicherheit und Sicherung der ökonomischen Basis ihres Lebens ist der einzige Lebenssinn, weil es für sie keinen anderen Sinn mehr gibt.
In einer Hinsicht hat Dawkins allerdings recht: Die Dinge, auf die es ankommt, liegen nicht so offen am Tage, wie wir es manchmal wünschen. Wie einfach wäre es doch , wenn Gott sich selber „eindeutig und ohne Unklarheiten“, wie Dawkins in lächerlicher Naivität fordert, selber beweisen würde. Solange dies nicht der Fall ist, bleibt es an uns, zu entscheiden, ob wir lieber mit Gott oder ohne ihn leben wollen. Der "Sprung" des Glaubens  bleibt uns nicht erspart. Doch ist der christliche Glaube gewiß nicht die schlechteste Möglichkeit. Attraktiver  als alle Theorien, die die Welt aus sich heraus erklären wollen, ist er allemal. - Und daß er Gott auch in der Verborgenheit noch zu erkennen vermag, bleibt sein weihnachtliches Geheimnis.

Das Licht der Herrlichkeit scheint mitten in der Nacht /
Wer kann es sehn? Ein Herz das Augen hat und wacht.
(Angelus Silesius)

Alle Gemeindegliedern und Lesern eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Ihr Dr. Hermann Detering, Pfr.


"Ein ungeheuer schwerer Schritt"

Eine Bischöfin läßt sich scheiden

Von Pfr. Dr. Hermann Detering

Scheidung ist immer eine traurige Angelegenheit für alle, die sie betrifft. Hauptbetroffene sind die Kinder. Aber auch viele Ehepartner verdienen Verständnis und Mitgefühl. Selbstgerechtigkeit ist nicht angebracht – weder auf seiten der Öffentlichkeit noch der Betroffenen. In den vergangenen Wochen mußten wir erfahren, daß die Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, Dr. Margot Käßmann, den Scheidungsantrag eingereicht hat. Das Medienecho war groß. Kein Wunder, Frau Käßmann ist nicht irgend jemand, sie gilt als Anwärterin auf das höchste Amt in der EKD, des Ratsvorsitzenden. Nun ließ sich zeigen, daß „die da oben in der Kirche auch nicht besser sind als wir“ und überall nur mit Wasser gekocht wird. Solche Häme ist unerfreulich und ungerecht.

Leider haben die Äußerungen der Bischöfin nicht zu einem besseren Verständnis beigetragen. Sie klangen alle ein wenig selbstgefällig, fast so, als sei Scheidung kein trauriges Versagen, sondern eine großartige Herausforderung, die sie, mit Gottes Hilfe, versteht sich, gemeistert hätte: „Es war für mich ein ungeheuer schwerer Schritt, zu dem viel Gottvertrauen gehörte.“ Wir wollen das gerne glauben. Aber ist nicht das ganze Leben für den Christen eine Übung in Gottvertrauen? Sollte Scheidung nicht eher als Übung in Demut begriffen werden? Sie ist doch kein Naturereignis, sondern hat auf beiden Seiten etwas mit Schuld und Versagen zu tun. Man ist hinter dem zurückgeblieben, was man einst von sich und dem anderen erwartete. Das Gelöbnis vor Gott, zusammenzubleiben „bis daß der Tod uns scheidet“, ist zerplatzt wie eine Seifenblase. Was können menschliche Treueversprechen nun noch wert sein?

Die Bischöfin hat die Öffentlichkeit bereits wissen lassen, daß sie nicht zurücktreten wird. Sie wird dabei von der Kirchenleitung in Hannover unterstützt. Warum eigentlich?
Wohl weil sie einst einen gesellschaftlichen „Traum“ verwirklichte, den der karrierebewußten, berufstätigen, glücklich verheirateten „Powerfrau“, noch dazu mit vielen Kindern. Im Grunde könnte die Scheidung von Frau Käßmann Anlaß sein, einmal darüber nachzudenken, ob ein solcher „Traum“ der Gesellschaft überhaupt gut tut. Ob er nicht eine immense Überforderung der Frauen darstellt, unter der vor allem die menschlichen Beziehungen, zum Ehepartner, zu den Kindern, leiden.

Aber eine solche Diskussion ist offensichtlich nicht gewollt. Man will lieber weiterträumen …

An Melanchthon tut sich was

Seit mehr als 100 Jahren prägt die Melanchthon-Kirche mit ihrem charakteristischen Turm das Stadtbild der Spandauer Wilhelmstadt. Das Kirchengebäude entspricht in seiner schlichten, traditionellen Anmutung dem Kirchenbild der Wilhelmstädter, die für Gottesdienste, Taufen, Konfirmationen und Trauungen gern eine „richtige Kirche“ bevorzugen.
Kein Wunder, dass die Kirche über viele Jahrzehnte das „Hätschelkind“ der Gemeinde war! Viele Arbeit, Mühe und Geld wurde in ihre Erhaltung und Verschönerung investiert. Der Gemeinde ist besonders das Engagement des Amtsvorgängers Pfarrer Bursian in Erinnerung geblieben, auf dessen Initiative der Altar der Luthergemeinde in die Melanchthon-Kirche überführt wurde.
In den letzten Jahren ist ein Bewußtseinswandel eingetreten. Ohne dass die Bedeutung der Kirche für das gottesdienstliche Leben geringer geschätzt würde, ist die gemeindliche Arbeit weiter intensiviert worden. Die ehrenamtliche Tätigkeit wurde gestärkt, immer mehr Gemeindekreise entstanden. Das Gemeindehaus als Ort für diverse Gemeindeveranstaltungen rückte in den Blickpunkt.
Leider wäre es ein Fehlschluß von dem relativ guten Zustand der Kirche auf den des Gemeindehauses zu schließen. Obwohl wesentlich jünger als die Kirche, befindet es sich doch in weit schlechterer Verfassung. Der Zahn der Zeit hat dem Bau aus den Sechziger Jahren arg zugesetzt und inzwischen selbst die Betonwaben der Außenfassade angenagt. Nicht nur, dass die Ausstattung der Innenräume kaum noch dem heutigen Zeitgeschmack entspricht und eine Reihe von Schönheitsreparaturen und -arbeiten dringend fällig wäre, auch die Technik, d.h. Elektrik, Toiletten und Fahrstuhl befindet sich zum Teil in einem desolaten Zustand. „Wie soll man sich in diesem Gebäude wohlfühlen?“ – so die verzweifelte Frage eines Gemeindegliedes bei der letzten GKR-Wahl.
Die Gemeindeleitung beschäftigte sich bereits seit einigen Jahren mit diesem Problem. Erste zaghafte Schritte in Richtung Renovierung wurden unternommen, Fachmänner und -frauen wurden befragt, Auskünfte eingeholt. Mancher Fachmann erwies sich als hilfreich, einige Auskünfte führten in die Irre. „Lerne durch Leiden“. Am Ende stand fest, dass eine „kleine Lösung“, d.h. diverse Ausbesserungsarbeiten hier und da, zwar von der Gemeinde finanzierbar, aber letztlich kaum sinnvoll wäre. Die Substanz des Gebäudes stand auf dem Spiel. Nur eine große, also „teure“ Lösung kam noch in Frage: Die komplette Renovierung des Gemeindehauses unter der Leitung eines Architekten. Von der Gemeinde allein war das finanziell nicht zu leisten. Die Hilfe des Kirchenkreises war gefordert.
Gerüchte über die Höhe der zu erwartenden Kosten für die geplante Renovierung machten die Runde. Das Erschrecken darüber war niemandem zu verargen. Schnelle Entscheidungen konnte die Gemeinde nicht erwarten. Die für die Bewilligung der Gelder verantwortlichen Frauen und Männer aus dem Kirchenkreis wollten erst einmal gründlich auf Herz und Nieren prüfen. Was bedeutet die Renovierung des Gemeindehauses für die zukünftige Gemeindearbeit? Ist es sinnvoll bei der Neukonzeption neue Prioritäten zu setzen – und wenn ja, welche? Wie gestaltet sich das Profil der Gemeinde, wo hat sie ihre Schwerpunkte? Und welche will sie in Zukunft neu setzen?
Eine Visitation des Kirchenkreises im Jahre 2005 sollte dazu verhelfen, eine Entscheidung herbeizuführen. Anfang dieses Jahres konnten endlich erste konkrete Schritte in Richtung Renovierung in Angriff genommen werden. Beratungen unter Beteiligung von Vertretern der Gemeindeleitung, des Kirchenkreises und des Architekten sollen Klarheit über den einzuschlagenden Weg schaffen. Während es im Ausschuß „Bau und Finanzen“ um eben dieselben geht, beschäftigt sich eine andere Gruppe mit konzeptionellen Fragen. Wichtigste Ergebnisse: Neben dem Einbau eines neuen behindertengerechten Fahrstuhls ist die Einrichtung eines Cafés im Erdgeschoss des Gemeindehauses geplant, das Büro soll in die ehemalige Kirchwartswohnung verlegt, die Außenfassade zur Pichelsdorfer Straße von Grund auf umgestaltet werden.
Besonders liegt der Gemeinde die Einrichtung des Cafés am Herzen. Hier können gemeindefernen Menschen Schwellenängste genommen und der Zugang zur Gemeinde erleichert werden. Stadtteilbezogene Angebote können dazu beitragen, den Menschen der Wilhelmstadt Gemeindepräsenz zu vermitteln und das diakonische Profil der Melanchthon-Gemeinde zu schärfen. Als Stätte der Begegnung könnte das Gemeindecafé unterschiedliche gemeindliche Gruppen „bei einer Tasse Kaffee“ miteinander ins Gespräch zu bringen.
Die Gemeinde ist sich dessen bewusst, dass für die Durchführung ihres Vorhabens eine Reihe von Bauprojekten an anderen Kirchengemeinden aufgeschoben werden müssen. Auch wenn wir bei deren Leitungsgremien bisweilen etwas wie ein Zähneknirschen meinen vernehmen zu können – sind wir dankbar für ihr Verständnis!
Dr. Hermann Detering, Pfarrer


Fahrt nach Branitz am 12.Oktober 2006

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Von Brigitte Bräutigam

Vom „tollen“ Leben des Fürsten Pückler beeindruckt, beschlossen die Teilnehmer des Literaturkreises eine Fahrt nach Branitz zu unternehmen. Hier hatte der geniale Landschaftsarchitekt ein Zeugnis seines Könnens hinterlassen.
Wir fuhren also morgens um 8.00Uhr von unserer Melanchthon-Kirche los. Wie immer mit einem Bus der Firma Wetzel, gelenkt von Fahrer Helmut. Über die Autobahn ging es in Richtung Cottbus. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir Branitz. Hier verbrachte Pückler einen großen Teil seines Lebens. Trotz seiner adligen Herkunft, litt er ständig unter Geldmangel, der auch durch die Heirat mit der Reichsgräfin Lucie von Pappenheim nicht behoben werden konnte. Wegen seines ausschweifenden und extravaganten Lebensstils musste Pückler sein Geburtshaus Schloss Muskau verkaufen und lebte weiter in Branitz.
Die Gestaltung der Parkanlagen in Muskau, Branitz und später auch in Babelsberg verschlangen immense Summen seines Vermögens, das er eigentlich gar nicht besaß. Das Ehepaar ließ sich scheiden, wohnte aber weiterhin zusammen. Sie versprachen sich, die innige Herzensbindung zwischen ihnen niemals zu trennen. So konnte Pückler weiterhin seine weiten und langwierigen Reisen in aller Herren Länder unternehmen. Ständig auf der Suche nach einer reichen Erbin aus „edlem Geblüt“, schilderte er ungeniert seine Reiseerlebnisse in Briefen an die geliebte Lucie, seine „Schnucke“.
1834-40 unternahm er eine Orientreise, von der er neben einer großen orientalischen Dienerschaft, exotischen Tieren und Ausstellungstücken auch das blutjunge Sklavenmädchen Mahbuba in die Heimat mitbrachte. Sie wurde für ihn Tochter, Freundin und Geliebte zugleich. Nach den jahrelangen Reisen kehrte sie tot krank mit Pückler zurück und verstirbt bald danach im Alter von sechzehn Jahren. 1845 verkaufe der Fürst Schloss Muskau und zog sich ganz nach Branitz zurück. Hier widmete er sich seinem „Alterwerk“, dem Gesamtkunstwerk, das noch heute aus Schloss und Parkanlage besteht.
1850 wurden Schloss und Nebengebäude vom Baumeister Gottfried Semper feudal erneuert. Während des letzten Krieges und der Nachkriegszeit erlitten die Gebäude und der Park keine größeren Schäden. So konnte alles nach der Renovierung 1995 im alten Glanz erstrahlen und weiterhin als Museum genutzt werden.
Wir wurden durch diese historischen Räume geführt und erhielten so einen Einblick in das außergewöhnliche Leben und Werk des Gartenkünstlers, Schriftstellers und Weltenbummlers Fürst von Pückler-Muskau.

Das Musikzimmer ist auch heute noch im Original erhalten und wird zu Musik-Veranstaltungen genutzt. Die Wände im Zopfstil sind mit Spiegeln und vergoldeten Musikinstrumenten aus Stuck und Holz verziert. Der hohe weiße Ofen mit kunstvoll bemalten Kacheln aus Flandern trägt das Wappen des Fürsten mit seinem Bildnis und der Inschrift „Liebe+Tugend“. An der Wand zeigt ein Hochrelief die Abbildungen von zwei Mädchenköpfen. Der Flügel und die mit grünem Stoff bezogenen Stühlen laden zum Ausruhen ein. Im Sommer können die Türen zur Terrasse geöffnet werden. Neben dem Musik-Salon befindet sich das Speisezimmer. Hierher lud der Fürst seine Gäste zum Essen ein, am liebsten drei oder neun Personen. Er machte ihnen zur Auflage, pünktlich abends um 9.00Uhr zu erscheinen. In der „Branitzer Hausordnung“ hieß es: „Nur Krankheit, die der liebe Gott verhüte, dispensiert von dieser Pflicht. Nach dem Kaffee ist jedes Menschenkind wieder frei“. Hier im Raum sind die durch reichliche Schnitzereien verzierte Kredenz aus Lindenholz und der üppige Kronleuchter, eine Flandernkrone, noch im Original erhalten. Tisch und Stühle wurden nachgebaut.

Lucies Schlafzimmer war der Blaue Salon. Hier hängen über dem Messingbett Bilder von ihren beiden Töchtern, ein weiteres, sehr seltenes Bild, zeigt Pückler als alten Mann mit grauem Haar und Bart. Eine Seltenheit deswegen, weil er üblicherweise bis ins hohe Alter gefärbte Haare hatte. Weiter gingen wir in den Roten Salon, ein Gästezimmer, das vornehmlich für das Kronprinzenpaar bereitgehalten wurde. Ein großer Schrank nimmt fast eine ganze Wandbreite ein. Die Türen sind verziert mit Intarsien-Arbeiten und zeigen Szenen aus dem Glaubensbekenntnis. Auch hier als kostbare Lichtquelle ein Leuchter aus Böhmischem Gals. Die Bibliothek ist der größte Raum im Schloss. Die Regale wurden nach historischen Vorlagen gearbeitet, um die vielen Bücher aufzunehmen, die ursprünglich dem Urgroßvater von Pückler gehörten und der Familie von Lucie. Seit 1945 gelten viele Bände als verschollen. Teile davon befinden sich in der Landesbibliothek in Potsdam, Teile werden in Russland vermutet. Auch hier ein imposanter Kronleuchter aus Bronze. Er wurde „Schwiegermutter-Leuchter“ genannt. Das nächste Zimmer war das Schlaf- und Arbeitszimmer des Fürsten. Das Bett mit kostbarer Schnitzerei versehen und Rollen, konnte so jederzeit nach Bedarf verschoben werden. Das angrenzende Ankleidezimmer mit Schränken und Sekretär zeigt Familienbilder und Auszüge aus Briefen. Auch Bilder seiner vielen Freundinnen sind zu sehen.

Die Orienträume stellen in Europa eine einzigartige Sammlung dar. Pückler hatte die Exponate während seiner 6jährigen Orientreise zusammengetragen. Hier steht alles genau, wie er es hinterlassen hat: An den Wänden die mit Ornamenten bedruckten Tapeten, verschiedene Teppiche mit leuchtenden orientalischen Mustern, über den Türen Reliefs mit Sprüchen aus dem Koran, auf einer Konsole drei Krüge mit den vertrockneten Eingeweiden Verstorbener. Hier findet man auch das einzige Bild der Mahbuba sowie ihre Totenmaske und den Abdruck ihrer rechten Hand. In dem großen Nebenzimmer, dem Billardzimmer befindet sich nur ein kostbarer Schumann-Flügel; an den Wänden wieder Gemälde von Pückler und Lucie. Von hier aus hat man einen großartigen Blick über den Park. In einigen weiteren Räumen ist die Ausstellung „Brandenburger Landschaften“ des Cottbuser Malers Karl Blechen untergebracht. Dem verdienten Landschaftsmaler wurde ein Teil der Grünanlagen entlang der Spree gewidmet. Mit diesen Eindrücken endete die sehr interessante Führung durch das Schloss.

Anschließend ging es in den Park. Dieser war 1846 aus einer Brache entstanden, von Pückler entworfen und angelegt. Nach dem Park von Muskau war hier sein zweites großes Lebenswerk entstanden. Auf einem Gebiet von etwa 100 Hektar pflanzte er hunderte, überwiegend einheimische Bäume. Und Sträucher. Etwa 15km Wege durchziehen das Gelände. Jede Bodenerhebung entstand künstlich durch Aufschüttung. Die kleinen Seen und Teiche sind unterirdisch miteinander verbunden. Sie passen sich prachtvoll in die Landschaft ein. Im Pyramiden-See befindet sich der Tumulus, die Begräbnisstätte des Fürstenpaares. Je nach Jahreszeit wechselt die Bewachsung der Pyramide die Farbe. Jetzt im Herbst sehen wir sie bei herrlichem Sonnenschein in leuchtendem Rot. Ganz in der Nähe gelegen, beeindruckt die 13m hohe Landpyramide. Auf ihrer Spitze trägt sie ein schmiedeisernes Gitter mit der Inschrift „Gräber sind die Bergspitzen einer fernen neuen Welt“. Das gesamte Areal „Fürst Pückler-Museum und Park und Schloss Branitz“ wurde 2004 in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Unser Rückweg führte uns vorbei an Pergola-Garten und Marstall zum Kavaliershaus. Hier konnten wir, fußlahm und hungrig wie wir waren, neue Kraft für weitere Eindrücke tanken. Nach dem schmackhaften Mittagessen ging es auch gleich weiter.

Fahrer Helmut stand schon mit dem Bus bereit, um uns zur Parkeisenbahn, Bahnhof Zoo, zu bringen. Etwa eine halbe Stunde rumpelten wir die drei Kilometer lange Strecke durch das Parkgelände, gut betreut von sehr jungen Eisenbahnern in schicken Uniformen. Nun mussten wir schon die Heimfahrt antreten.

Im „Seeschlösschen“ in Groß Köris machten wir noch eine Pause zu Kaffee und Kuchen, um dann zügig nach Berlin durchzustarten.
 

Ein schöner und interessanter Tag ging zu Ende, als wir wieder in Spandau eintrafen. Vielen Dank an alle, die bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Fahrt beteiligt waren.
 

Der Literaturkreis in Dresden

Von Brigitte Bräutigam

Fotostrecke

Die Stadt Dresden ist geprägt von historischen Bauten und grünen Vorstädten. Es war Kurfürst August der Starke, der besonders in den Jahren zwischen 1670-1733 das Erscheinungsbild bestimmte. Er wollte die Elbe zu einem venezianischen „Canale Grande“ umgestalten. Der Fluss sollte zu beiden Seiten von prunkvollen Gebäuden gesäumt sein. Über Generationen hinweg wurde diese Kultur weiter entwickelt. Zu herausragenden Wahrzeichen der Stadt wurden der Zwinger, die Semper-Oper und die erst 2005 wieder geweihte Frauenkirche.

Und so wollten auch wir, die Teilnehmer des Literaturkreises der Melanchthon-Gemeinde, dieses „Elbflorenz“ kennen lernen. Angeregt durch unser Thema „Erich Kästner, ein Sohn Dresdens“.

Am 11.Mai fuhren wir los:                     Weiter


Eine Fahrt ins Störitzland – unsere Konfirmanden unterwegs

Die Konfirmanden waren vom 5. Mai bis 7. Mai 2006 auf einer Freizeit im Störitzland kurz hinter Erkner. Begleitet wurden wir junge Menschen von Pfarrer Sturm und den Teamern Frau Döring, deren Tochter Katharina und Alexander Zenk. Frau Sturm war ebenso dabei wie zeitweilig der Sohn des Pfarrers, Goran, sowie die sich in der Ausbildung zur Diakonin im Johannesstift befindliche Arzu.
Alle fanden es sehr schön, aber nicht nur wegen der angebotenen Aktivitäten (Grillen, Rudern, im See schwimmen, Volleyball spielen, Gesellschaftsspiele, Karaoke singen, Lagerfeuer, Tischtennis).
Die Anlage wurde mit Begeisterung aufgenommen. Viele äußerten den Wunsch, eine Jugendfahrt in ähnlicher Zusammensetzung zu demselben Ort durchzuführen.
Wir hatten allerdings nicht nur unseren Spaß. Die Prüfung musste von uns geschrieben werden. Pfarrer Sturm verriet uns erst einmal so viel: „Ihr habt alle bestanden!“
Aileen und Gina


Neues vom Kindergottesdienst

„Alles kommt von dir
Erde, Sonne, Regen,
dass wir davon leben,
dafür danken wir“

Mit unseren Kindergottesdienst-Kindern (erfreulicherweise sind auch einige Konfirmanden/innen dazu gekommen) sind wir jeden Sonntag von 11:15 Uhr für eine gute Stunde eine kleine fröhliche Runde, die zusammen fröhliche Lieder singt, Geschichten aus der Bibel hört, eifrig malt und bastelt und mitunter kleine Theaterstücke einübt. Eines davon sahen wir Ende Februar im Familiengottesdienst: „Die Errettung des Mose“ wurde vor den „großen“ Gottesdienstbesuchern mit Erfolg vorgespielt. Das KIGO-Team möchte nachträglich noch ein mal herzlichen Dank sagen an alle Mitwirkende. Wir sind richtig stolz auf Euch!                          Weiter


Zur Visitation Oktober/November 2005

Inzwischen hat es sich bereits allgemein herumgesprochen: Kollegium und Kreiskirchenrat in Spandau haben die Absicht, in der Zeit vom 17. Oktober bis zum 6. November an der Melanchthon-Kirchengemeinde eine Visitation vorzunehmen. Was eine „Visite“ ist, wissen alle, die schon einmal im Krankenhaus gewesen sind. Mit dem Begriff „Visitation“ können dagegen nur wenige etwas anfangen. Dabei sind beide Worte eng miteinander verwandt. Sie gehen auf den lateinischen Begriff „visitare“ = „besichtigen, besuchen“ zurück. Visitation hat, ähnlich wie die Arztvisite, etwas mit Besuch zu tun. Nur daß der Besucher in letzterem Fall kein Arzt, sondern ein kreiskirchliches Gremium ist, und der Besuchte kein Patient, sondern eine Kirchengemeinde. Daß Kirchengemeinden von Zeit zu Zeit von den zuständigen Vertretern der kreiskirchlichen Leitungsgremien visitiert werden, ist eine alte, schon auf die Reformation zurückgehende Einrichtung. Visitation verbindet Kirchenaufsicht mit Kontaktpflege. Der letzte Gesichtspunkt steht im Vordergrund. Auch bei der Visitation geht es um ein freundschaftliches Näherkennnenlernen und Aufeinanderhören. Die besonderen Sorgen und Probleme der Gemeinde sollen gemeinsam besprochen werden, Erfreuliches soll miteinander ausgetauscht, negative Entwicklungen abgestellt werde. Eine gute Sache! Empfangen wir die Mitglieder aus Kollegium und Kreiskirchenrat, die in in den kommenden Wochen bei unseren Gemeindekreisen und -veranstaltungen zu Gast sein werden, darum so freundlich und zuvorkommend wie es sich unter Christen gebührt. Am 6. November sind alle Gemeindeglieder zu einer Gemeindeversammlung mit dem Visitationsausschuß im Anschluß an den Gottesdienst um 10.00 Uhr eingeladen. Ich würde mich freuen, Sie begrüßen zu können.

Ihr Hermann Detering. Pfr.
 


Der Literaturkreis in Wittenberg


Martin Luther - sein Leben und Werk


Unter diesem Thema fand sich im September/Dezember 03 der Literatur-Kreis der Melanchthon-Gemeinde zusammen. Nach einer filmischen Einführung fand am 6. September eine gemeinsame Tagesfahrt nach Wittenberg statt. Hier lebte und arbeitete Luther viele Jahre seines Lebens...

weiter zum Bericht von Brigitte Bräutigam
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Bilder der Fontanefahrt

Am 3. Mai 03 machte der Literaturkreis  unserer Gemeinde unter Leitung von Pfr. Dr. Detering eine Fahrt auf den Spuren des deutschen Dichters Theoder Fontane. Die Fahrt ging nach Neuruppin, dem Geburtsort Fontanes, Rheinsberg und zum Stechlinsee. Frau Bräutigam hat einen ausführlichen Bericht dieser Reise verfaßt.

Zum Bericht 
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Ein Ausflug in die Kulturstadt Weimar

 von Brigitte Bräutigam

Die Teilnehmer des Literaturkreises der Melanchthon-Kirchengemeinde nahmen Schillers Todesjahr zum Anlass für eine Fahrt nach Weimar. Weiter 

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Mit dem Bus nach Görlitz


Von Renate Keil

Endlich war es soweit …
Am 28.Mai 2005 fuhren 44 interessierte Spandauer vom Literaturkreis früh um 7.00 Uhr mit dem Busunternehmen Wetzel Richtung Görlitz. Der Himmel war blau und der Wetterbericht sagte einen heißen Tag voraus. Wir hatten die Autobahn fast für uns allein und nachdem wir an Dresden und Bautzen vorbeifuhren, sahen wir schon die Ausläufer der sächsischen Schweiz und die Oberlausitz.
Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands und gegen 11.00 Uhr sahen wir den Reichenbacher Turm. Dieser gilt als der schönste Görlitzer Wehrturm und wird voeiner barocken Haube gekrönt. Unsere „Stadtbilderklärerin“ erwartete uns schon, stieg in unseren Bus und wir fuhren zur Stadthalle. Weiter...

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